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| Newsletter zur biologischen Vielfalt in Landwirtschaft und Ernährung |
37. Ausgabe Mai 2026 |
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| Stellungnahme zu zukunftsfähiger Landwirtschaft an BM Rainer übergeben |
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| (ibv) Bei seinem Besuch des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung hat sich Bundesminsiter Alois Rainer mit dem Wissenschaftlichen Beirat für Biodiversität und Genetische Ressourcen (WBBGR) ausgetauscht. Im Fokus stand neben der Bedeutung der langfristigen Erhaltung genetischer Ressourcen auch die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) und die europäische Natur-Wiederherstellungsverordnung. Anlässlich des Besuchs wurde Bundesminister Rainer eine gemeinsam vom WBBGR und dem Sachverständigen-rat für Umweltfragen erarbeitete Stellungnahme zum Thema „Für eine zukunftsfähige Landwirtschaft: Gemeinsame Agrarpolitik und Wiederherstellungs-verordnung zusammen denken“ überreicht. |
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| Auf einen Blick: Poster zeigt die Vielfalt der Rinderrassen in Deutschland |
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| (ibv) Druckfrisch ist das neue Poster zu Rinderrassen in Deutschland. 26 Rinderrassen werden vorgestellt mit Foto und wichtigen Informationen. Dazu gehören die Anzahl der gehaltenen Tiere, der Herdbuch-bestand, die Herkunft der Rasse sowie ihre Nutzungsrichtung (als Milch-, Fleisch- oder Doppelnutzungsrasse). Bei den einheimischen Rassen wird zudem der jeweilige Gefährdungsstatus dargestellt. Das Poster ist aktuell online verfügbar, in Kürze sind auch Druckexemplare erhältlich. |
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| Save the Date: BMLEH und IBV laden ein zum Dialogforum am 25.11. 2026 in Berlin |
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(ibv) Mit heimischen Sorten und Nutztierrassen regionale Wertschöpfung stärken – und neue Perspektiven für lebendige Regionen schaffen. Die Veranstaltung zeigt anhand erfolgreicher Praxisbeispiele, wie sich der Schutz und Erhalt genetischer Vielfalt mit wirtschaftlichem Erfolg verbinden lässt. So entstehen nachhaltige regionale Wertschöpfungsketten, die Landwirtschaft, Handwerk und regionale Identität gleichermaßen stärken. Die Veranstaltung richtet sich an Akteurinnen und Akteure aus Landwirtschaft und Naturschutz, Erhaltungs-initiativen, Kommunen, Regionalentwicklung, Regionalvermarktung und weiteren Bereichen des ländlichen Raumes. Merken Sie sich den Termin vor – weitere Informationen folgen in Kürze.
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| Waldzustandserhebung 2025: Wald-umbau stärkt die Zukunft unserer Wälder |
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| (ibv) Wie es Deutschlands Wäldern geht, dokumentiert seit 1984 die Waldzustandserhebung, bei der 38 Baumarten erfasst werden. Die aktuelle Waldzustandserhebung zeigt: Obwohl die Wetter-bedingungen im Jahr 2025 ungünstiger waren als im Vorjahr, hat sich der Baumkronenzustand im bundesweiten Durchschnitt kaum verändert. Weiterhin ist jeder fünfte Baum gesund. Sowohl bei Laub- als auch bei Nadelbäumen ist die Zahl neu abgestorbener Bäume zurückgegangen. Der Wald hat sich allerdings bis heute nicht von den Dürrejahren 2018 bis 2020 erholt. |
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| Vorerhebung zur Forstsaatguternte 2026 |
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(ibv) Das Ergebnis zeigt eine gute Ernte bei den beiden heimischen Eichenarten Stiel- und Traubeneiche. Auch mehrere wichtige Mischbaumarten lieferten erfreuliche Ergebnisse, darunter Hainbuche, Esskastanie, Vogelkirsche, Robinie sowie Winter- und Sommerlinde. Besonders erfreulich ist zudem, dass nach zehn Jahren erstmals wieder eine bedeutende Saatguternte der Gemeinen Esche erzielt werden konnte. Bei den übrigen Baumarten fiel das Ergebnis im aktuellen Baumschuljahr hingegen überwiegend unterdurch-schnittlich aus. Besonders gering waren die Erntemengen bei der Rotbuche im Vergleich zum zehnjährigen Mittel. Für Grauerle, Moorbirke, Hybridlärche und Fichte konnten in diesem Jahr keine Ernten durchgeführt werden.
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| Dramatischer Rückgang bei Wanderfischen weltweit |
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(ibv) Zum Internationalen Tag der Wanderfische warnen Forschende weltweit vor dem dramatischen Rückgang wandernder Süßwasserfische: Ihre Bestände sind in den vergangenen 50 Jahren weltweit um rund 80 Prozent eingebrochen. Hauptursachen sind Flussverbauungen durch Wehre und Wasserkraftwerke sowie unzureichend geschützte Gewässerlebensräume. Weltweit sind etwa 15.000 Fischarten auf freie Wanderwege angewiesen, um Laich- und Aufwuchsgebiete zu erreichen.
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| Erhaltungsinitiative VERN mit Ursula-Hudson Preis ausgezeichnet |
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(vern) Der Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen (VERN) hat mit drei weiteren Bewerbern den Ursula-Hudson Preis 2026 erhalten. SlowFood würdigt damit die langjährige Erhaltungsarbeit mit landwirtschaftlich-gärtnerischen Kulturpflanzensorten und das Engagement zur Rückführung der Nutzpflanzenvielfalt in Anbau, Verarbeitung und Genuss. In der Laudatio von Anke Kähler, Kuratoriumsmitglied und Vorsitzende des Vereins Freie Bäcker e.V. wurden insbesondere die Breite der Zusammenarbeit mit Landwirten, Verarbeitung und Verbrauchern sowie Umfang und Ausdauer der Arbeiten des VERN hervorgehoben.
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| Zeitreise Weizenzüchtung: Geschichte zum Anfassen |
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(gfzs) 140 Jahre Züchtungsfortschritt hautnah – vom Landweizen bis zur Hochleistungssorte: Der Weizenschauversuch am Campus Klein-Altendorf der Uni Bonn begeistert Besucherinnen und Besucher! Wo sonst sieht man eine Sorte von 1888 live im Feld? Wegen der großen Resonanz geht das Projekt in der Anbausaison 2025/26 in die Verlängerung – erneut am Campus und erstmals bundesweit an weiteren Standorten, wie der Humboldt-Universität Berlin, der Fachhochschulen in Soest und Weihenstephan-Triesdorf. Besichtigungen können über Jennifer.Nickel@z-saatgut.de vereinbart werden.
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| „GartenDiv“ zur Erfassung der Pflanzenvielfalt in Hausgärten gestartet |
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(ibv) Bis zum 21. Juni können Sie über die App Flora Incognita Ihre Pflanzen im Garten fotografieren und bestimmen. Durch das Hochladen Ihrer Daten leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Erfassung der biologischen Vielfalt in Siedlungen – bisher ein dunkler Fleck in unserem Wissen zur Biodiversität. Vielleicht sind Sie auch so begeistert wie wir von der Vielfalt an Nutzpflanzen und bauen in Ihrem Garten neben Mieze Schindler (Erdbeere), Goldforelle (Blattsalat) oder der Guten Luise (Birne) noch regional historische Sorten an wie die Lippische Palme (Grünkohl) oder das Teltower Rübchen (Speiserübe). Flora Incognita wird Ihre Nutzpflanzen zwar nicht auf Sortenniveau bestimmen können, aber je mehr Arten und Sorten Sie anbauen, desto besser für die Vielfalt. Saatgut alter Nutzpflanzensorten finden Sie beispielsweise über Vereine oder bei Saatgutbörsen.
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| Rettung einer Rarität - Samenplantage zum Schutz der Wild-Birne eingeweiht |
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| (ibv) Die Wild-Birne ist eine echte Seltenheit von großem ökologischen Wert. Sie ist Nahrungsquelle für viele Arten und leistet auch aufgrund ihrer Trockenheitstoleranz einen wichtigen Beitrag zu klimaresilienten Mischwäldern. In Nordrhein-Westfalen wurde nun eine neue Samenplantage für Wild-Birne angelegt. Samenplantagen sind wichtige Instrumente, um die genetische Vielfalt von Baum- und Straucharten zu sichern und qualitativ hochwertiges, heimisches Saatgut zu gewinnen. Dies ist, angesichts der Anpassung an den Klimawandel, die in unseren heimischen Wäldern vorgenommen werden muss, von großer Bedeutung. |
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| „Gemeinsam draußen wachsen“ – Kinder und Familien an Natur & Artenvielfalt heranführen |
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(naturparke) Aus den Naturparken: Die Projekte „Kinder in der Natur“ und „Naturpark-Eltern“ (Laufzeit 2022-2025, umgesetzt vom Verein der Naturparke e. V. (VDN) mit Unterstützung von The Human Safety Net) zeigen eindrucksvoll, welches Potenzial in der Verbindung von frühkindlicher Bildung, Naturerfahrung und aktiver Elternarbeit steckt. Im Zentrum steht das VDN-Programm „Naturpark-Kita“, das seit 2015 Themen wie Natur, Artenvielfalt, Landwirtschaft und Nachhaltigkeit direkt in den Kita-Alltag bringt. Kita-Kinder entdecken ihre Umgebung spielerisch, lernen ökologische Zusammenhänge kennen und entwickeln früh ein Bewusstsein für ihre Umwelt. Der Abschlussbericht ist nun online.
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| KommBio-Naturschutzprojekte des Jahres: Urbane Waldgärten und ökologisches Grünflächenmanagement |
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(kommbio/ibv) Der Verein "Kommunen für biologische Vielfalt" zeichnet alle zwei Jahre Naturschutzprojekte aus. Gewinner 2026 sind die Urbanen Waldgärten in Kassel und der Zweckverband Knüll. Urbane Waldgärten sind naturnahe Gärten mit hauptsächlich mehrjährigen Pflanzen. Sie sind ein Ort der Gemeinschaft, der Umweltbildung und sorgen für regionalen Lebensmittelanbau. Der Zweckverband Knüllwald wurde für sein Engagement bei der innerörtlichen Grünflächenbewirtschaftung gewürdigt, durch die eine hohe Artenvielfalt auf diesen Grünflächen erreicht werden konnte und neue Impulse für mehr Biodiversität gesetzt wurden.
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| Lösungen für die Agrar- und Lebensmittelbranche |
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(globalnature) Die europäische Konferenz „Fit for Biodiversity – Solutions for the Agri-Food Sector“ adressiert die zentralen Herausforderungen des Biodiversitätsmanagements in Agrar- und Ernährungssystemen. Durch die Verknüpfung bewährter Praktiken, neuer Ansätze und aktueller regulatorischer Entwicklungen bietet die Konferenz Orientierung und unterstützt fundierte Maßnahmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
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| Die BLE auf den DLG-Feldtagen 2026: Ressourcen schonen – Zukunft sichern |
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(ble) Als Fachpartner der diesjährigen DLG-Feldtage präsentiert die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) am Versuchsfeld „VE 31“ Projekte und Wissenswertes zum Thema Ressourcen schonen – Zukunft sichern. Im Mittelpunkt stehen Lösungen für die Herausforderungen des Pflanzenbaus: Neben der Schonung natürlicher Ressourcen sind dies Anpassungsstrategien an den Klimawandel, Erhaltung der Biodiversität und Nutzung digitaler Technologien.
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| Förderprogramme/Bekanntmachungen/Ausschreibungen |
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| Qualifizierungskurs für die Biodiversitäts-beratung - Bewerbungen jetzt möglich |
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(ibv) Der ZEBBRA-Kurs bildet über den Verlauf eines ganzen Jahres „Zertifizierte überregional einheitlich Entwickler und Berater für Biodiversität und Ressourcenschutz in der Agrarlandschaft“ (ZEBBRA) aus. Besonderes Augenmerk liegt auf der Vermittlung von Praxis Kompetenzen. Der Kurs ist berufs- und studiumsbegleitend möglich. Kursbeginn ist Oktober 2026, Bewerbungen sind ab sofort möglich.
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| Nationaler Wiederherstellungsplan: Jetzt mitwirken und kommentieren |
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(ibv) Die Umsetzung der EU-Wiederherstellungs-verordnung ist ein wichtiger Schritt zum Schutz und zur Wiederherstellung unserer Ökosysteme. Der derzeit erarbeitete Plan legt fest, mit welchen Maßnahmen die Ziele der Verordnung in Deutschland erreicht werden sollen. Nun sind Fachwissen und Praxiserfahrungen gefragt: Im Rahmen einer Onlinebeteiligung haben Interessierte die Möglichkeit, den ersten Entwurf des Nationalen Wiederher-stellungsplans einzusehen und direkt zu kommentieren. Hierfür wurde eine Beteiligungs-plattform eingerichtet, auf der Beiträge bis zum 25. Juni 2026 eingereicht werden können.
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| Projekt MoNaKo sucht LandwirtInnen für Umfrage |
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(thuenen) In den Niederlanden sind Kooperativen in der Landwirtschaft zur Umsetzung von Naturschutz-maßnahmen schon länger verbreitet. Im Verbundprojekt "Modell.Naturschutz.Kooperativ -MoNaKo" wird nun in Deutschland ein kooperatives Modell zur Umsetzung von Agrarumweltmaßnahmen entwickelt. Doch wie stehen Landwirt*innen dazu? Das wollen Thünen-Forschende nun mit Hilfe einer Umfrage herausfinden. Dafür werden möglichst viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der landwirtschaftlichen Praxis gesucht.
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| Projekt zu zukunftsfähiger Gründlandwirtschaft - Betriebe gesucht |
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(ble) Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) sucht im Auftrag des BMLEH Demonstrationsbetriebe in den Modellregionen zur Mitwirkung am Modell- und Demonstrationsvorhaben (MuD) „Standort- und klimaangepasste, zukunftsfähige Grünlandwirtschaft“. Das Vorhaben wird in sechs Modellregionen mit unterschiedlichen Klima-, Boden- und Betriebsstrukturen durchgeführt. Ziel des Vorhabens ist die Erhaltung und nachhaltige Nutzung des Dauergrünlands als tragende Säule der Futterversorgung von Wiederkäuern und als Träger zentraler Ökosystemleistungen.
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| Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau 2027: Jetzt bewerben! |
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| (böl) Der Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau des BMLEH startet in die nächste Runde. Ab dem 1. April 2026 können sich Bio-Landwirtinnen und -Landwirte mit ihren innovativen und praxisbewährten Betriebskonzepten bewerben. Gefragt sind Ideen, die den Ökolandbau voranbringen – ob ganzheitliches Betriebskonzept oder clevere Lösungen für Teilbereiche eines Bio-Betriebs, etwa in der Tierhaltung, im Natur- und Ressourcenschutz oder im Energiemanagement. Die drei Sieger-Betriebe erhalten jeweils 10.000 €. Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2026. |
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| EIP-Agri-Förderaufruf in Sachsen - Bewerbungen bis 31. Juli 2026 |
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(böl) Das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft fördert Operationelle Gruppen bei innovativen Projekten in der Land- oder Forstwirtschaft im Rahmen von EIP-Agri. Die Sächsische Vernetzungsstelle der EIP-Agri bietet an, bereits im Vorfeld einer Antragstellung unverbindlich zu prüfen, ob Projektideen innovativ sind und zu den Förder-konditionen passen.
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Aus nationalen, europäischen und internationalen Gremien
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| FAO: Globale Plattform für Bestäuber - Teilnahme an Umfrage möglich |
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(fao/ibv) Die Welternährungsorganisation FAO lädt Interessengruppen ein, Beiträge zur Entwicklung einer Globalen Plattform für Bestäuber einzureichen. Ziel der Initiative ist es, die internationale Zusammenarbeit zum Schutz von Bestäubern zu stärken. Im Vorfeld der Globalen Konferenz für Bestäuber am 16.–17. September 2026 in Rom können Regierungen, Forschung, Zivilgesellschaft, indigene Gruppen und Unternehmen über einen kurzen Fragebogen Bedarfe, Prioritäten und Herausforderungen benennen.
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| Zustandsbericht der Wälder in Europa |
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| (ibv) Wie nachhaltig managen die europäischen Länder ihre Wälder? Welche Trends zeichnen sich aktuell bei Themen wie der biologischen Vielfalt, Rohstoffbereitstellung oder in der Forstpolitik ab? Auf diese und weitere Fragen geht der alle 5 Jahre vom pan-europäischen Waldministerprozess "Forest Europe" veröffentlichte Bericht genauer ein. |
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| Heimische Schaf- und Ziegenprodukte – Ansätze zur Imageverbesserung |
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(ökolandbau/ble) Im Projekt VIA untersuchten Forschende der Universität Göttingen, wie sich der Absatz von heimischem Schaf- und Ziegenfleisch ankurbeln lässt und wie man Konsumentinnen und Konsumenten dieses oftmals ungewohnte Produkt schmackhaft machen kann. Um die Mehrwerte der heimischen Schaf- und Ziegenhaltung für die Landschaftspflege zu veranschaulichen, wurde zudem der Sach-Comic „Grüne Helden - Schafe und Ziegen im Einsatz für den Naturschutz“ erstellt.
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| Neue Regio-Saatgutmischung für artenreiche Pferdeweiden entwickelt |
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(stiftungrheinischekulturlandschaft) Die Stiftung Rheinische Kulturlandschaft hat gemeinsam mit SaatgutexpertInnen eine Regio-Saatgutmischung für Pferde entwickelt. Die auf die Ursprungsgebiete 2 und 7 abgestimmte Mischung aus gebietsheimischen Gräsern und Kräutern wird im Projekt " Pferdehaltung für mehr Artenvielfalt" in der LEADER-Region Voreifel getestet. Ziel ist es, die Pferdegesundheit mit Arten wie Spitzwegerich, Bibernelle und Schafgarbe sowie fruktanarmen Gräsern zu steigern und gleichzeitig die Artenvielfalt zu fördern.
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| ViFo-Projekt: Erhöhung der Wasserhaltefähigkeit in Weinbergen mithilfe des Wurzelsystems von Bäumen |
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(lwg-bayern) Langanhaltende Hitze- und Trockenphasen wirken sich in weinbaulich genutzten Hanglagen stark aus, da die Böden aufgrund des hohen Steinanteils nur eine geringe Wasserhalte-fähigkeit aufweisen. Es wird untersucht, ob mithilfe des Wurzelsystems von Bäumen die Wasserverfüg-barkeit in Weinbergen maßgeblich steigern kann. In Anlehnung an die Agroforstsysteme der Landwirtschaft werden gemischte Baumreihen aus Werthölzern neben Rebflächen gepflanzt. Die Ergebnisse fließen direkt in die Beratung der Winzer zu Anpassungs-möglichkeiten an den Klimawandel mit ein.
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| Vielfaltsheldin Monique Müller |
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| (ibv) In dieser Interviewreihe kommen Menschen zu Wort, die sich mit Leidenschaft und Engagement für die Erhaltung der Vielfalt von Nutztierrassen, Pflanzensorten und weiteren forst- und landwirtschaftlich relevanten Arten einsetzen. Beruflich oder mit privatem Engagement, in Wort und Tat, oft hinter den Kulissen. Anlässlich des Internationalen Jahrs der Frauen in der Landwirtschaft der Vereinten Nationen möchten wir insbesondere Frauen als “Vielfaltsheldinnen” ein Gesicht geben. Unsere Gesprächspartnerin Monique Müller ist Försterin und zeigt eindrucksvoll, wie unverzichtbar ihr Beitrag für die Zukunft der Wälder ist. |
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| Alte Obstsorten - Ein Quartett |
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(ibv) Der Pomologenverein hat ein wunderschön gestaltetes Quartett mit alten Obstsorten von Apfel, Birne, Pflaume und Kirsche herausgegeben. 44 Obstsorten werden mit Bild und Eigenschaften vorgestellt, wie Alter und Herkunft der Sorte, Fruchtzuckergehalt, Lagerdauer. Einige Spiel-Überraschungen machen das Spiel für Kinder und Erwachsene gleichermaßen spannend. So viel sei hier verraten: der Pferdeapfel bringt eher mal kein Glück...Erhältlich ist das Quartett beim Pomologenverein.
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| Neuer BEKO-Geschäftsbericht veröffentlicht |
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(ibv) Der Beratungs- und Koordinierungsauschuss für genetische Ressourcen landwirtschaftlicher und gartenbaulicher Kulturpflanzen (BEKO) hat seinen dritten Geschäftsbericht veröffentlicht. Er stellt die Arbeit des Gremiums von 2020-2024 zur Umsetzung des nationalen Fachprogramms pflanzengenetischer Ressourcen vor. Im Bericht lesen Sie beispielsweise vom Aufbau des Netzwerks genetische Erhaltungs-gebiete für die wilden Verwandten der Kulturpflanzen oder über Rekultivierungsprojekte alter Sorten.
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Nachweise für die in diesem Newsletter verwendeten Bilder in der Reihenfolge der Abbildungen (von oben nach unten): Headerfoto: © FotoliaFloydine, Stellungnahme an BM Rainer übergeben © IPK Leibniz-Institut / J. Himpe Neues Rinderrassenposter © BLE Waldzustandserhebung © Michael Reichelt Vorerhebung Forstsaatguternte © Christian Rösner Wanderfische © Steffen Löwe_Own work, CC BY-SA 4,0 VERN bekommt Ursula Hudson Preis © Sabine Engel Zeitreise Weizenzüchtung © GFZS e.V. GartenDiv © BLE Wildbirne / Pflanzaktion Samenplantage © Karin Müller / Malin Schneider-Pluppins Gemeinsam draußen wachsen © Andrea Kellner KommBio-Naturschutzprojekte © Sonja Mohr Stockinger FitforBiodiversity Konferenz© Global Nature Fund DLG-Feldtage © BLE Wiederherstellungsplan © Christian Pedant / Adobe Stock Projekt MoNaKo © Tina Dünzkofer MuD Grünlandwirtschaft © Dr. Stephan Hartmann FAO Globale Plattform © BLE Zustandsbericht europäische Wälder © Forest Europe Schaf- und Ziegenprodukte © oekolandbau/Thomas Schaaf Regio-Saatgutmischung © Stiftung Rheinische Kulturlandschaft ViFo-Projekt © Doro Gloy/LWG Vielfaltsheldin Monique Müller © Monique Müller Obstsortenquartett © Pomologenverein Guideline FitforBiodiversity © Bodensee Stiftung |
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