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Newsletter zur biologischen Vielfalt in Landwirtschaft und Ernährung

15. Ausgabe vom 22.11.2020
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Liebe Leserinnen und Leser,

herzlich willkommen zur 15. Ausgabe unseres Newsletters zur biologischen Vielfalt in Landwirtschaft und Ernährung.

Wie immer mit  aktuellen und spannenden Projekten rund um die biologische Vielfalt und aktuellen Publikationen. Immer mehr Betriebe schließen sich zusammen, um etwas für die Biodiversität zu tun. Zwei dieser Netzwerke stellen wir Ihnen vor. 

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und freuen uns über Anregungen.

Der Newsletter erweitert das bestehende News-Angebot des IBV unter www.genres.de. Sie haben jederzeit die Möglichkeit, sich hier vom Newsletter abzumelden.

Meldungen
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Von A wie Agrarlandschaft bis Z wie Zählen: MonViA-Jahrestreffen 2020

(ibv) Im Verbundvorhaben MonViA, dem vom BMEL geförderten Monitoring der biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften, werden Indikatoren entwickelt, um wichtige Aussagen zum Zustand und der langfristigen Entwicklung der Biodiversität in der Agrarlandschaft zu treffen. Beim Jahrestreffen der Projekt-Beteiligten  wurde die Erarbeitung eines langfristigen Monitoring-programms vorangebracht und die Projekte unter-einander stärker vernetzt.

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Biodiversitätsverlust und Klimawandel

(ibv) In seiner neusten Stellungnahme zeigt der Wissenschaftliche Beirat für Biodiversität und Genetische Ressourcen beim BMEL die komplexen Zusammenhänge zwischen Klimawandel und dem Verlust der biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften auf. Zehn Leitprinzipien sollen als Orientierung für die künftige Agrar- und Agrarumweltpolitik dienen.

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ABS post-2020: Was muss sich ändern?

(ibv) Das 10-jährige Bestehen des Nagoya-Protokolls ist ein Anlass zu reflektieren, wie es um die Wirksamkeit des internationalen Regelwerks zum Zugang und Vorteilsausgleich bei genetischen Ressourcen steht. Am 25. November 2020 findet die abschließende Veranstaltung einer Globalen ABS-Konferenz statt, die anlässlich des Jubiläums in Zusammenarbeit mit dem CBD-Sekretariat vom Globalen ABS Projekt des UN-Entwicklungs-programms ausgerichtet wurde. Das letzte Webinar der Reihe soll den Stand der Diskussionen zusammenfassen und einen Ausblick entwickeln, wie das Thema ABS im Globalen Biodiversitätsrahmen post-2020 adressiert werden soll.

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Leitbetriebe NRW: Biodiversitäts-maßnahmen praxisgerecht umgesetzt

(lwk nrw) Seit 2016 setzt das Projekt „Leitbetriebe Biodiversität NRW“ auf 14 landwirtschaftlichen Betrieben Natur- und Artenschutzmaßnahmen, angepasst an naturräumliche Gegebenheiten und an den Betriebsablauf um. Die Leitbetriebe sind repräsentativ in verschiedenen Regionen NRW`s angesiedelt und werden durch die Biodiversitäts-beratung der Landwirtschaftskammer NRW betreut. Auf Feldtagen werden die Konzepte Landwirten und der Öffentlichkeit vorgestellt. Gewonnene Praxis-erfahrungen dienen sowohl als gutes Beispiel für andere Landwirte als auch der Weiterentwicklung biodiversitätsfördernder Maßnahmen.

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Projekt FINKA fördert die Insektenvielfalt

(ibv) Immer mehr landwirtschaftliche Betriebe fördern auf ihren Höfen und Feldern die Biodiversität. Im Verbundprojekt FINKA, haben sich 60 Betriebe, 30 konventionelle und 30 ökologisch wirtschaftende um Lösungsstrategien zur Förderung der Biodiversität von Insekten in der Agrarlandschaft zu entwickeln. FINKA will innerhalb der Landwirtschaft eine breite Diskussion anstoßen. Das Modellprojekt wird vom Land Niedersachsen gefördert.

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Empfehlungen für den Schutz der Süßwasser-Biodiversität

(ibv) Veränderungen und Verbau des Lebensraums, Übernutzung, Klimawandel, Verschmutzung und die Bedrohung durch invasive Arten führen zu einem dramatischen Verlust an Arten und Beständen. Unter Leitung des Leibniz-Institutes für Gewässerökologie und Binnenfischerei hat ein internationales Forschungsteam 14 Empfehlungen für den weltweiten Schutz der Süßwasser-Biodiversität veröffentlicht. Sie basieren auf Wissen aus Forschung und Praxis und richten sich an die europäische Politik und Verwaltung.

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Black Turtle - Neues Informationsangebot zu alten Sorten

(ibv) Black Turtle ist ein umfangreiches Webangebot zu alten Pflanzensorten. In jeder Zeile ist zu merken, dass uns hier ein ausgewiesener Sorten-Experte an seinem Wissen teilhaben lässt. Geboten sind ausführliche Informationen zu alten Sorten, zu Anbau und Pflege, zur eigenen Saatgutvermehrung, spannendes gärtnerisches Wissen, Rezepte und so manch interessante Geschichte zu der ein oder anderen Sorte. Informativ, unterhaltsam und eine Augenweide.

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Europäisches Netzwerk INTEGRATE zur Zukunft der Wälder

(bmel) Angesichts der zunehmenden, klimabedingten Schäden in den deutschen und europäischen Wäldern diskutieren Experten und interessierte Öffentlichkeit seit Monaten nicht nur darüber, wie Wälder widerstandsfähiger gemacht werden können, sondern auch darüber, welche Rolle Naturschutz-aspekte in der Forstwirtschaft spielen sollten. Dazu führte das BMEL zusammen mit dem europäischen Netzwerk INTEGRATE am 9./10. November eine Diskussionsveranstaltung mit über 500 Experten durch. Die Empfehlungen der Konferenz werden vom BMEL auch in die laufenden Diskussionen auf EU - Ebene zur Ausrichtung der künftigen EU Wald-strategie eingebracht.

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Wiederaufforstung braucht hochwertiges Saatgut

(ibv) Unwetter und Schädlinge haben den Wäldern in den vergangenen Jahren stark zugesetzt. Laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft müssen 285.000 Hektar wiederbewaldet werden. Dazu wird vor allem herkunftssicheres, genetisch angepasstes und hochwertiges Forstsaatgut aus zugelassenen Beständen verwendet. Die reifen Samen der Laubbäume werden per Hand aufgelesen oder mit Netzen aufgefangen. Bei Nadelbäumen klettern meist Zapfenpflücker hoch hinauf, um die Zapfen zu ernten.

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Ernten was man sät

(stadt bamberg) Die Altstadt von Bamberg mit ihren innerstädtischen Anbauflächen zählt zum UNESCO-Welterbe, und der urbane Erwerbsgartenbau in Bamberg gehört seit 2016 zum bundesweiten Immateriellen Kulturerbe. Der Dokumentarfilm „Ernten was man sät“ von Christian Beyer handelt von der Lust am urbanen Gärtnern. Der Regisseur hat sieben Monate lang die Entwicklung des ersten Bamberger Selbsterntegartens begleitet. Der Film wurde im Rahmen der Bamberger Kurzfilmtage ausgezeichnet.

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Modernes Design für alte Sorten

(ibv) Aus einem ganz ungewohnten Bereich kommt diese Nachricht: eine Designidee zur Präsentation von alten Sorten  Ein modulares Verkaufs- und Informationssystem macht neugierig auf seltene Gemüsesorten: Booklets, Saatgutpakete und Beetstecker informieren in schickem Design über vergessenen Nutzpflanzen. „Alte Sorten – Neu entdeckt“ motiviert auf ansprechende Weise zum Anbau im eigenen Garten und für den Erhalt der Vielfalt unserer Pflanzenwelt. Diese Idee ist für den Bundespreis Ecodesign nominiert.lare Verkaufs- und Informationssystem macht neugierig auf seltene Gemüsesorten: Booklets, Saatgutpakete und Beetstecker informieren in schickem Design über vergessenen Nutzpflanzen. „Alte Sorten – Neu entdeckt“ motiviert auf ansprechende Weise zum Anbau im eigenen Garten und für den Erhalt der Vielfalt unserer Pflanzenwelt. Diese _Designidee wurde nominiert für den Bundespreis Ecodesign.

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Pflanzenschutz durch Vielfalt alter Apfelsorten

(obstarboretum olderdissen) Der Obstbau gehört zu den Kulturen mit den höchsten Aufwendungen an chemischen Pflanzenschutzmitteln pro Hektar. Mit ihrer Plantagenpflanzung 40 traditioneller Apfelsorten bei Witzenhausen - nahe der landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Kassel - wollen der Pomologe Hans-Joachim Bannier, Öko-Obstbauer Niklas Richelshagen sowie Baumwart und Moster Robert Görlitz nicht nur mehr Sortenvielfalt in den Markt bringen, sondern zeigen, dass bei Verwendung robuster Sorten ein Apfelanbau auch ohne den heute üblichen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln möglich ist. Kontakt: apfelvielfalt@posteo.de

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Standardisierte Dokumentation für verwandte Wildarten von Kulturpflanzen

(ibv) Der Internationale Vertrag über pflanzengenetische Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft (ITPGRFA) hat ein neues Instrument, für die Dokumentation von Vorkommen der "Wilden Verwandten" unserer Kultur- und Nutzpflanzen an ihrem Naturstandort veröffentlicht. Die sogenannte Deskriptorenliste unterstützt den Informationsaustausch unter Forschern und Nutzern von pflanzengenetischen Ressourcen, der in Folge die Erhaltung und nachhaltige Nutzung dieser wertvollen Ressource begünstigt.

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Internationaler Tag der Hülsenfrüchte

(eps) Der 10. Februar wurde von der UN Generalversammlung als Internationaler Tag der Hülsenfrüchte festgelegt. Weltweit wird an diesem Tag auf den wertvollen Beitrag der Leguminosen für Landwirtschaft, Biodiversität und Ernährung hingewiesen. Haben Sie ein interessantes Projekt, Initiative oder Beitrag aus der Praxis, worauf Sie am 10.02.2021 aufmerksam machen wollen? Lassen Sie sich inspirieren von den Aktionen in 2020, die im Rahmen der BMEL -Eiweißpflanzenstrategie initiiert wurden.

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Feuerwehraktion für das extrem gefährdete Arenberg- Nordkirchner Pony

(geh) Das Arenberg-Nordkirchner Pony wurde von 1923 bis 1984 halbwild in einem Wildbahngestüt bei Nordkirchen gezüchtet, zunächst als Kutsch- und Arbeitspferd, später als Reitpony für Kinder und Jugendliche. Mit dem Ende der Wildbahnzucht gingen die vorhandenen Ponys in der Zucht des Deutschen Reitponys auf. Heute gibt es nur noch wenige Tiere mit Original Arenberg-Nordkirchner Genetik. Als Feuerwehraktion führte die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen daher die Absamung des über 20-jährigen Ponyhengstes Nautilus durch, der besonders wertvoll für die Erhaltungszucht ist.

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Film ab: Bauernhöfe für die Vielfalt

(ibv) Viele Bauernhöfe sind engagiert und fördern auf ihren Betrieben die biologische Vielfalt.Ganz aktuell gibt es dazu vier Filme, die jeweils einen Ökobetrieb in Nordrhein-Westfalen vorstellen und zeigen, was dieser Betrieb für die biologische Vielfalt tut.

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Potenzial von mehrjährigem Weizen

(beckhoff) Versuche mit mehrjährigen Weizenlinien haben die Stärken und Grenzen des Konzepts gezeigt. Obwohl die Erträge im zweiten Jahr deutlich abfielen, sehen die Forschenden in speziellen Anbausystemen ein gewisses Potenzial für mehrjährige Linien. Zudem ergeben sich ökologische Vorteile. So fördern die längere Bodenruhe und die größere Wurzelmasse die Humusbildung. Zudem stieg die Zahl der Regenwürmer in den Versuchsparzellen mit mehrjährigem Weizen.

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Förderprogramme/Bekanntmachungen/Ausschreibungen
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Bundeswaldprämie – jetzt Anträge stellen

(bmel) Die Bundesregierung stellt im Rahmen des Konjunkturpakets 500 Mio. Euro für den Erhalt und die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder in Form einer flächenwirksamen Prämie zur Verfügung. Mit der Prämie unterstützt die Bundesregierung Wald-eigentümer, die sich mit einer aktiven, nachhaltigen und verantwortungsvollen Waldbewirtschaftung trotz der widrigen Umstände gegen den Klimawandel stemmen und das durch eine unabhängige Zertifizierung dokumentieren.

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Forschungsaufruf: Züchtung neuer Leguminosensorten

(ibv) Die Geschäftsstelle Eiweißpflanzenstrategie in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) sucht Interessenten für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (FuE) zur Züchtung leistungsfähiger Leguminosensorten. Projektskizzen können bis zum 1. Dezember 2020 eingereicht werden.

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BLE baut Förderprogramm für Stallumbau auf

(ibv) Das Bundesprogramm Stallumbau fördert u. a. Schweinezuchtbetriebe, welche die Haltungs-bedingungen für Sauen auf die neuen Anforderungen der Nutztierhaltungsverordnung anpassen möchten. Anträge können noch bis zum 15. März 2021 an die BLE gestellt werden.

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Projekte
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Nutzung heterogener Datenquellen zur Trendanalyse von Agrarvögeln

(ti) Neben der systematischen Erfassung von Vögeln im Rahmen des bundesweiten Vogelmonitorings stehen zunehmend Datensätze zum Vorkommen von Agrarvogelarten aus Datensammlungen, wie z.B. ornitho.de, zur Verfügung. Um diese zufälligen Beobachtungen mit den systematisch erfassten Daten zusammenzuführen, wird ein integrierter Modellansatz verwendet. Diese statistische Methode ermöglicht eine genauere Abschätzung zeitlicher Veränderungen und erlaubt eine frühere Erkennung von negativen Bestandsentwicklungen.

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Erster Weltzustandsbericht - und wie geht es weiter?

(ibv) Unter der Leitung der Kommission für genetische Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft (CGRFA) wurde 2019 der erste Weltzustandsbericht über die biologische Vielfalt in Ernährung und Landwirtschaft veröffentlicht. Zur Fortsetzung des Prozesses unterstützt das BMEL mit einem Projekt bis Ende 2022 die CGRFA-Mitgliedstaaten: in Workshops wird das Wissen um die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt vermittelt. Es werden geeignete Maßnahmen benannt, und Ideen für ihre Umsetzung erarbeitet. Diese sollen dann in einen  neuen Globalen Aktionsplan münden.

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Bitterlupinen für die Ernährung

(ibv) Auf deutschen Äckern findet sich meist nur die Süßlupine. Um eine breitere genetische Vielfalt der Lupine zu erschließen, fördert der Projektträger der BLE im Rahmen der Eiweißpflanzenstrategie das Projekt LUPROME „Erschließung des Potentials der schmalblättrigen Bitterlupine (Lupinus angustifolius L.) für die Humanernährung“.

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Neues Linsen-Projekt

(ibv) Ob gelb oder braun, mild oder nussig-aromatisch, mehlig oder fest kochend – keine andere Hülsenfrucht ist farblich und geschmacklich so vielfältig wie die Linse. Auch im Bereich genetischer Variabilität auf heimischen Feldern punktet die Linse im Bereich Vielfalt. Im Projekt „LinSel - Selektion geeigneter Sortentypen von Linsen (Lens culinaris) für nachhaltige Anbausysteme“, welches vom Projektträger der BLE im Rahmen der Eiweißpflanzen-strategie gefördert wird, werden Genotypen identifiziert, selektiert, weiterentwickelt und geprüft. So soll eine optimale Eignung für den Anbau in Deutschland entwickelt und damit die Leguminose Linse als „neue“ alte Kulturart etabliert werden.

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Berichte von Veranstaltungen
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Internationaler Kongress zur Zucht von Schaf und Ziege - Abstracts online

(ibv) Am 15./16. Oktober 2020 fand im World Conference Center Bonn der Internationale Kongress des BMEL zur Zucht von Schaf und Ziege als Hybridveranstaltung statt. Mehr als 300 Teilnehmende aus 40 Ländern konnten sich durch 120 Beiträge über aktuelle Themen der Zucht und der Haltung von kleinen Wiederkäuern informieren. Die Abstracts der Vorträge sind jetzt online.

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Köllitscher Fachgespräch zu tiergenetische Ressourcen - Vorträge jetzt online

(ibv) Die interessante Veranstaltung fand im Rahmen des Leitprojekts »Landwirtschaft in Sachsen kompetent und verantwortungsvoll« statt. Ausgehend vom internationalen und nationalen Kontext sowie der Situation in Sachsen, regte die Tagung zur Diskussion über geeignete Maßnahmen zum Erhalt genetischer Ressourcen an. Vorträge sind jetzt veröffentlicht.

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Publikationen
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Mehr Biodiversität im Ackerbau

(ibv) Was die Förderung der biologischen Vielfalt in der deutschen Landwirtschaft angeht, greife das Diskussionspapier des BMEL zur "Ackerbaustrategie 2035" noch zu kurz, so die Einschätzung des Wissenschaftlichen Beirats für Biodiversität und Genetische Ressourcen. In seiner Stellungnahme formuliert der Beirat daher 10 ergänzende Empfehlungen für mehr Biodiversität im Ackerbau.

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BÖLN-Studie gibt Vermarktungsideen für alte Nutztierrassen

(böln) Alte Nutztierrassen überleben nur, wenn wir sie essen. Für viele Verbraucherinnen und Verbraucher  ist das Erhalten durch Essen jedoch ein Widerspruch. Deshalb sollten Landwirtinnen und Landwirte und der Handel ihre Produkte besser als regionale Spezialitäten bewerben. Dies ergab eine Studie der Universität Kassel und der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e. V. (GEH) im Rahmen des Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN).

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FAO veröffentlicht Länderberichte zu aquatischen genetischen Ressourcen

(ibv) Auf Grundlage von insgesamt 92 Länder-berichten wurde der erste Weltzustandsbericht zur Erhaltung und zum Schutz aquatischer genetischer Ressourcen (SoW-AqGR) im August 2019 veröffentlicht. Die FAO hat nun die Länderberichte auf ihrer Webseite veröffentlicht. Mit dabei ist auch der deutsche Bericht, der vom Fachausschuss für aquatische genetische Ressourcen des BMEL erarbeitet wurde.

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Neuer Policy Brief des IGB Berlin zur nachhaltigen Aquakultur

(ibv) Forschende des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) zeigen Chancen und Herausforderungen der Entwicklung der Fischzucht in Deutschland auf. Unter 3 Prozent des deutschen Fischkonsums werden zurzeit durch heimische Aquakultur abgedeckt. Das Potenzial für eine stärkere Eigenversorgung aus nachhaltiger Aquakultur könnte in Deutschland ausgebaut werden, statt den Nutzungsdruck auf aquatische Ökosysteme und mögliche Umweltfolgen ins Ausland zu verlagern. Zu dieser Einschätzung kommen Forschende des IGB im neu veröffentlichten IGB Policy Brief „Nachhaltige Aquakultur in Deutschland – Chancen und Herausforderungen“.

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Neues Journal für genetische Ressourcen

(ibv) Im Rahmen des EU-Projektes GenRes Bridge, an dem auch das IBV als eines von 17 Projektpartner-instituten beteiligt ist, können interessierte Leserinnen und Leser neue Einblicke in Bezug auf genetische Ressourcen für die Ernährung und Landwirtschaft gewinnen. Das Open-Access und Peer-Reviewed Journal dient als Plattform zum Wissensaustausch und bedient mit seinen Artikeln wissenschaftliche und praktische Belange.

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Afrikanische Schweinepest: Schutz tiergenetischer Ressourcen

(ibv) Wie können gefährdete Nutztierrassen bei einem Auftreten von Tierseuchen geschützt werden? Antworten auf diese Frage geben die Stellungnahmen des Fachbeirats für tiergenetische Ressourcen und des Wissenschaftlichen Beirats sowie ein praxisorientiertes Handbuch zum Gesundheits-management und Seuchenschutz für gefährdete Nutztierrassen.

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Klimaangepasste Pflanzenzüchtung

(tum) Die Sicherung der pflanzlichen Produktion ist eine globale Aufgabe. Mit einer Kombination aus neuen molekularen und statistischen Methoden konnte ein Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) zeigen, dass das Material aus Genbanken für die Verbesserung von Merkmalen in der Maispflanze genutzt werden kann. Alte Sorten können also dabei helfen, klimaangepasste neue Sorten zu züchten.

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Neue FAO-Broschüre zu Welternährung und Biodiversität

(ibv) In der neuen Broschüre "Wie die Sicherung der Welternährung von der biologischen Vielfalt abhängt“ macht die FAO-Kommission für genetische Ressourcen auf die Wechselwirkungen zwischen biologischer Vielfalt und Ernährungssicherheit aufmerksam.

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Die Zukunft der Landwirtschaft

(ibv) Der kritische Zustand der Biodiversität und das Management von Agrarlandschaften sind Themen einer gemeinsamen Stellungnahme der Wissenschaftsakademien. Sie fordern schnelles Handeln und eine systematische Herangehensweise. Die wichtigsten Inhalte der Stellungnahme sind in diesem digitalen Dossier anschaulich und interaktiv mit ansprechenden Animationen aufbereitet.

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Fünfter globaler Biodiversitätsbericht veröffentlicht

(ibv) Der Global Biodiversity Outlook (GBO) des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD) berichtet regelmäßig über den weltweiten Status der biologischen Vielfalt und analysiert die Schritte der Weltgemeinschaft zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der Biodiversität.

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Veranstaltungen

Digitale Transformation der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette – Chancen, Herausforderungen und die Rolle der Wissenschaft

» Digital, 2. - 3. Dezember 2020

Internationaler Tag der Hülsenfrüchte

» Bundesweit, 10. Februar 2021

GPZ-GPW-VDLUFA Saatguttagung

» Online, 9. - 11. März 2021
Nachweise für die in diesem Newsletter verwendeten, nicht eigenen, Bilder in der Reihenfolge der Abbildungen (von oben nach unten): Headerfoto: © FotoliaFloydine, ABS post 2020: © Stock Adobe/Romolo Tavani, Biodiversitätsmaßnahmen: © Inken Potthast, Projekt FINKA © Dominic Menzler/BLE, Black Turtle: © Black Turtle, Integrate: © Andreas Pommer/Forstrevier Eibenstock, alte Apfelsorten: © H.J. Bannier, Arenberg Pony: © Dorkewitz, mehrjähriger Weizen: © Beckhoff,  Bitterlupine: © Eskusa GmbH/Fred Eickmeyer, Linsen: © Alex Kröper, BÖLN-Studie: © m&p Bonn, nachhaltige Aquakultur: © Frieder Hamm, Zukunft Landwirtschaft: © Figures GmbH Berlin

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