Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
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BZL-Agrarstatistik Newsletter
01. April 2021 
Thema Eier: Pro-Kopf-Verbrauch 239 Stück und Selbstversorgungsgrad 72%

Ob gekocht, ausgepustet, gefärbt oder versteckt -  Zu Ostern dreht sich alles ums Ei

Wie viele Eier wohl während der Ostertage verbraucht werden? In Deutschland verspeiste und verarbeitete jeder Bundesbürger im Jahr 2020 durchschnittlich 239 Eier. Vier Eier mehr als im Jahr zuvor.

Bodenhaltung, Freilandhaltung oder ökologische Erzeugung – welche Haltungsformen kaufen die Deutschen? Neben den 500 Millionen bunt gekochten Eiern wurden 7,7 Milliarden gestempelte Eier im vergangenen Jahr gekauft. Den größten Anteil mit 47 % machten hierbei Eier aus der Bodenhaltung aus. Eier aus Freilandhaltung lagen bei 31 % und Bioeier bei 15 %. Die übrigen Prozente wurden der Kleingruppenhaltung zugeordnet oder konnten nicht identifiziert werden.

Kann Deutschland seinen Eigenbedarf decken? Hierzulande gab es im vergangenem Jahr 49,7 Millionen Haltungsplätze. Die durchschnittliche Legeleistung betrug 293 Stück. Mit einem Nahrungsverbrauch von 19,9 Milliarden Eiern kommt Deutschland somit auf einen Selbstversorgungsgrad von 72 %.
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Die Versorgung mit Eiern ist Ihnen nicht genug? Weitere spannende Zahlen zu unseren Versorgungsbilanzen erwarten Sie in diesem Newsletter.
Thema Fischerei: 13,1 Kg Pro-Kopf-Verbrauch

Karfreitag? Wenn Fleisch nicht geht, kommt Fisch auf den Tisch!

Statt Braten, Kottelet und Wurst stehen am Karfreitag eher Karpfen, Forelle und Hecht auf dem Speiseplan.

Der Nahrungsverbrauch von Fisch lag im Jahr 2019 bei einer Millionen Tonnen. Das ergibt einen jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch von 13,1 Kilogramm. Ein Großteil der Versorgung wird durch ausländische Anlandungen sichergestellt. Der Selbstversorgungsgrad lag 2019 bei 21,5%.
Weitere spannende Fakten zur Versorgung mit Fischen finden Sie auf unserer neu erstellten Seite Versorgungsbilanz Fisch.
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Verzehr Fleisch pro Kopf 2020: Schweinefleisch 32,8 kg, Geflügelfleisch 13,3 kg und Rindfleisch 9,8 kg

Karfreitag vorbei… Fleischgerichte-Allerlei

… ob nun Hasenbraten, falscher Hase, Osterlamm oder Osterschinken, am Ostersonntag darf wieder Fleisch gegessen werden.

Nach vorläufigen Angaben lag der Pro-Kopf-Verzehr 2020 bei 57,3 Kilogramm.
Das waren im Vergleich zum Jahr davor 750 Gramm weniger Fleisch. Der Wert ist damit so niedrig wie noch nie seit Berechnung des Verzehrs im Jahr 1989.
Während die Menschen 940 Gramm weniger Schweinefleisch und 40 Gramm weniger Rind- und Kalbfleisch aßen, stieg der Verzehr von Geflügelfleisch um 180 Gramm an.

Eine ausführliche Analyse der Versorgungsbilanz Fleisch sowie eine vertiefende Analyse zu Geflügel finden Sie auf unserer Internetseite:
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Honig: 850 g Pro-Kopf-Verbrauch, 33% Selbstversorgungsgrad und 982 Tausend Bienenvölker

Osterbrot mit Honig?

In vielen Regionen Deutschlands gehört zu Ostern ein ofenfrisches Osterbrot zum Frühstück oder Nachmittagskaffee einfach dazu. Serviert werden kann das süße Brot neben Butter und Marmelade auch mit Honig.

Im Durchschnitt verbraucht jeder Deutsche im Jahr 850 Gramm Honig. Zeit, sich dem beliebten Brotaufstrich zu widmen. 2020 wurden nach Erhebungen des Deutschen Imkerbundes mehr als 982.000 Bienenvölker gehalten - rund 43 % mehr als vor zehn Jahren. 2020 betrug der Durchschnittsertrag je Volk 29,8 Kilogramm. Damit kann Deutschland 30 % seines Verbrauches decken.

Woher der importierte Honig stammt und weitere interessante Fakten zur Honigbilanz finden sie auf unsere Seite Versorgung mit Honig.
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Kakao: 72 % nachhaltig erzeugt, 2,9 kg pro-Kopf-Verbrauch und 65 % von der Elfenbeinküste importiert.

Meister Lampe im Schokogewand

Die Frage: Wer ist beliebter, Osterhase oder Weihnachtsmann? können wir Ihnen leider nicht beantworten. Jedoch finden Sie bei uns Antworten auf diese Fragen: Wie hoch war der Pro-Kopf-Verbrauch von Kakao in Deutschland und wie viel importieren wir jährlich?

Schauen Sie vorbei auf unserer Seite Versorgungsbilanz Kakao.
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Ölkuchen = Futtermittel, 7,4 Millionen Tonnen Verbrauch und 19 % Selbstversorgungsgrad

Wer bei Ölkuchen an einen Kuchen denkt …

… der wird jetzt eher enttäuscht sein. In diesem Abschnitt beschäftigen wir uns mit der Versorgung von Ölkuchen als Futtermittel.

Ölkuchen, auch Presskuchen genannt, ist ein Koppelprodukt, das bei der Kaltpressung bei Pflanzenölen anfällt. Wird Pflanzenöl aus der Heißpressung gewonnen, spricht man von Extraktionsschrot.

Der gesamte Ölkuchen wird in Deutschland als Futter verwendet. Ölkuchen und -schrote aus Raps- und Rübsensamen sowie Sojabohnen hatten mit 4 Millionen Tonnen (53,9 %) und 2,6 Millionen Tonnen (34,9 %) den größten Anteil am Verbrauch.

Außenhandelsdaten und weiter Informationen über die Versorgung mit Ölkuchen finden Sie in der Versorgungsbilanz Ölkuchen und –schrote.
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Traktor auf schneebdedeckten Acker

Statistischer Monatsbericht Februar 2020


Die aktualisierten Tabellen der Februarausgabe des Statistischen Monatsberichtes des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft wurden für Sie übersichtlich zusammengestellt. Erfahren Sie im Folgenden, welche Highlights dieser Monat für Sie bereithält.
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Impressum: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) | Präsident: Dr. Hanns-Christoph Eiden | Deichmanns Aue 29 | 53179 Bonn
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz DE 114 110 249
Redaktion: Dr. Andreas Maul | Telefon: 0228 / 6845 3383 | E-Mail: agrar@ble.de
Nachweise für in diesem Newsletter verwendete, nicht eigenen Bilder in der Reihenfolge der Abbildungen: 1 - 6 Bild: Infografiken mit Canva, Pty Ltd erstellt


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